Manche Wege führen erst nach unten, bevor sie nach oben führen können. Daniel Garrido hat Jahre erlebt, die er niemandem wünscht — und einen Punkt erreicht, an dem er sich entscheiden musste: aufgeben oder neu anfangen.
Er hat sich für den Neuanfang entschieden. Nicht als große Geste, sondern als tägliche Arbeit: an sich selbst, an seinen Beziehungen, an der Frage, welches Leben er eigentlich führen will.
„Es geht nicht darum, was passiert ist. Es geht darum, was jetzt daraus wird."
2026
Jahr des Neuanfangs
1.
Eigenes Buchprojekt
∞
Zweite Chancen, die zählen
Sein Werdegang
Vom tiefsten Punkt zurück ins Leben.
Daniel Garrido Pozo, Jahrgang 1984 aus Freiburg, erzählt die Geschichte eines Lebens, das über viele Jahre von Heroin, Sucht, Gefängnis, Einsamkeit und immer neuen Rückfällen bestimmt wurde.
Er möchte dabei nichts beschönigen. Seine Geschichte handelt nicht nur davon, was ihm passiert ist, sondern auch von den Entscheidungen, die er selbst getroffen hat und für die er heute Verantwortung übernimmt.
Die Drogenszene
Während seiner schlimmsten Zeit war er tief in der Drogenszene gefangen. Heroin bestimmte seinen Alltag. Er brachte auch andere Menschen mit Drogen in Kontakt und überschritt dabei Grenzen, die er heute als schwerwiegend und falsch erkennt. In dieser Zeit kam es außerdem zu sexuellen Kontakten gegen Geld oder Drogen. Dabei hatte er auch sexuelle Beziehungen mit Männern und übernahm teilweise die passive Rolle. Sein Leben war zu diesem Zeitpunkt weit von einem normalen oder selbstbestimmten Leben entfernt.
Rückfälle
Immer wieder kam es zu Rückfällen. Nach Phasen, in denen er glaubte, etwas verändern zu können, stürzte er erneut ab. Mit jedem Rückfall verlor er mehr Kontrolle über sein Leben. Er beschreibt diese Zeit als einen Zustand, in dem er teilweise völlig am Boden war und kaum noch wusste, wie er aus diesem Leben wieder herauskommen sollte.
Therapie und Gefängnis
Auch die Zeit in der Therapie und im Gefängnis war für ihn nicht einfach. Es gab Momente von Scham, Wut, Verzweiflung und völliger Überforderung. Nach einer Urinkontrolle kam es zu einem schweren Rückfall: Er konsumierte Heroin intravenös und erlitt beinahe eine Überdosis. Er verlor das Bewusstsein und wurde erst rund zwei Stunden später gefunden — mit lebensbedrohlichen Folgen, die eine sofortige Einweisung ins Krankenhaus notwendig machten. Es hätte sein letzter Tag sein können.
Symbolbild — eine Rekonstruktion jenes Rückfalls, über den Daniel offen spricht.
Da er zu dieser Zeit im Rahmen der Therapie für die Reinigung der Toiletten zuständig war, hatte der Vorfall auch Folgen für die anderen Teilnehmer: Während er im Krankenhaus war, musste behelfsmäßig eine Dixi-Toilette organisiert werden. Nach seiner Rückkehr übernahm er die Reinigung wieder selbst — für ihn ein zutiefst beschämender Moment, der ihm deutlich vor Augen führte, wie weit seine Abhängigkeit ihn und sein Umfeld bereits in Mitleidenschaft gezogen hatte.
Trotz der Therapie wurde er danach erneut rückfällig — auch das möchte er offen ansprechen, statt zu behaupten, seine Sucht bereits vollständig überwunden zu haben. Unter dem Einfluss von Heroin kam es in dieser Zeit auch zu Situationen, in denen er persönliche Grenzen überschritt, etwa im Rahmen eines Therapiegesprächs.
Solche Erlebnisse gehören zu den Kapiteln seines Lebens, über die viele Menschen wahrscheinlich lieber schweigen würden. Er möchte sie jedoch nicht verstecken. Gerade die schlimmsten Erinnerungen sollen zeigen, wohin ihn seine Sucht geführt hat und wie weit er von einem normalen Leben entfernt war.
Das Buch
„Ein neues Leben" — demnächst.
Ein ehrlicher, ungeschönter Bericht über Absturz, Umkehr und den täglichen Kampf um ein neues Leben — geschrieben von jemandem, der ihn selbst geführt hat.
Das Buch ist noch nicht erhältlich. Es erscheint am 1. Dezember 2026. Bis dahin gibt es günstige PDF-Auszüge für 1–2 € zum Vorab-Lesen — diese befinden sich aktuell noch in Bearbeitung.
Die Drogenszene Während seiner schlimmsten Zeit war er tief in der Drogenszene gefangen. Heroin bestimmte seinen Alltag. Er brachte auch andere Menschen mit Drogen in Kontakt und überschritt dabei Grenzen, die er heute als schwerwiegend und falsch erkennt. In dieser Zeit kam es außerdem zu sexuellen Kontakten gegen Geld oder Drogen. Dabei hatte er auch sexuelle Beziehungen mit Männern und übernahm teilweise die passive Rolle. Sein Leben war zu diesem Zeitpunkt weit von einem normalen oder selbstbestimmten Leben entfernt.
Rückfälle Immer wieder kam es zu Rückfällen. Nach Phasen, in denen er glaubte, etwas verändern zu können, stürzte er erneut ab. Mit jedem Rückfall verlor er mehr Kontrolle über sein Leben. Er beschreibt diese Zeit als einen Zustand, in dem er teilweise völlig am Boden war und kaum noch wusste, wie er aus diesem Leben wieder herauskommen sollte.
Therapie und Gefängnis Auch die Zeit in der Therapie und im Gefängnis war für ihn nicht einfach. Es gab Momente von Scham, Wut, Verzweiflung und völliger Überforderung. Nach einer Urinkontrolle kam es zu einem schweren Rückfall: Er konsumierte Heroin intravenös und erlitt beinahe eine Überdosis. Er verlor das Bewusstsein und wurde erst rund zwei Stunden später gefunden — mit lebensbedrohlichen Folgen, die eine sofortige Einweisung ins Krankenhaus notwendig machten. Es hätte sein letzter Tag sein können.
Der Vorfall mit der Dixi-Toilette Da er zu dieser Zeit im Rahmen der Therapie für die Reinigung der Toiletten zuständig war, hatte der Vorfall auch Folgen für die anderen Teilnehmer: Während er im Krankenhaus war, musste behelfsmäßig eine Dixi-Toilette organisiert werden. Nach seiner Rückkehr übernahm er die Reinigung wieder selbst — für ihn ein zutiefst beschämender Moment, der ihm deutlich vor Augen führte, wie weit seine Abhängigkeit ihn und sein Umfeld bereits in Mitleidenschaft gezogen hatte.
Erneuter Rückfall und Grenzüberschreitungen Trotz der Therapie wurde er danach erneut rückfällig — auch das möchte er offen ansprechen, statt zu behaupten, seine Sucht bereits vollständig überwunden zu haben. Unter dem Einfluss von Heroin kam es in dieser Zeit auch zu Situationen, in denen er persönliche Grenzen überschritt, etwa im Rahmen eines Therapiegesprächs. Als er seinen Penis im Einzelgespräch seiner Therapeutin präsentieren wollte, lachte sie ihn aus.
Die schlimmsten Erinnerungen Solche Erlebnisse gehören zu den Kapiteln seines Lebens, über die viele Menschen wahrscheinlich lieber schweigen würden. Er möchte sie jedoch nicht verstecken. Gerade die schlimmsten Erinnerungen sollen zeigen, wohin ihn seine Sucht geführt hat und wie weit er von einem normalen Leben entfernt war.
Der Weg zurück Heute versucht er, diese Vergangenheit aufzuarbeiten. Er möchte verstehen, warum er immer wieder rückfällig wurde, seine Wut und seine Vergangenheit in der Therapie bearbeiten und lernen, Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen.
Sein Ziel ist kein Mitleid und auch keine einfache Vergebung. Er weiß, dass manche Dinge nicht rückgängig gemacht werden können. Menschen, denen er geschadet hat, können durch seine heutige Veränderung nicht einfach vergessen, was geschehen ist. Aber er möchte verhindern, dass sein Leben für immer von seiner schlimmsten Zeit bestimmt wird.
Dieses Buch soll deshalb nicht nur eine Geschichte über Drogen und Gefängnis werden. Es soll die Geschichte eines Menschen sein, der sehr tief gefallen ist, immer wieder Rückfälle erlebt hat und trotzdem versucht, irgendwann wieder aufzustehen.
Von Heroin und der Drogenszene über Gefängnis, Therapie, Scham, Wut und Einsamkeit bis hin zu dem Wunsch nach einem normalen Leben — es ist die Geschichte eines Menschen, der seine Vergangenheit nicht mehr verleugnen möchte.
Er kann nicht ändern, was gewesen ist. Aber er kann entscheiden, was als Nächstes kommt.
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Bis das Buch am 1. Dezember 2026 erscheint, gibt es günstige PDF-Auszüge zum Vorab-Lesen — aktuell noch in Bearbeitung.